21. Juli 2026
Ein Cookie-Banner ist noch kein Datenschutz
Ablehnen, das alle Skripte trotzdem lädt, ist Theater. Kein Hinweis.
Auf vielen Seiten sitzt ein Banner, das nach Einwilligung fragt, und darunter läuft Google, der Chat, das Pixel und drei Fonts von irgendwo. Der Text sagt, es werde nichts ohne Zustimmung gesetzt. Der Browser sagt etwas anderes.
Datenschutz fängt nicht beim Text an. Er fängt bei der Liste an: welche Plugins schreiben mit, welche Formulare speichern Namen, wo liegt das Hosting, wer hat einen Auftragsvertrag. Ohne die Liste ist das Banner Dekoration.
Ein Banner, das Ablehnen anbietet und trotzdem alles lädt, ist Theater. Ablehnen muss heißen: Marketing bleibt aus. Viele fertige Snippets tun das nicht. Mustertexte aus dem Netz passen selten. Eine Arztpraxis ist kein Shop, ein Shop ist kein Blog.
Bei wecurity ist DSGVO- oder Cookie-Compliance kein eigenes Produkt und kein Kanzlei-Abo. Das steht unter Preise bei dem, was nicht drin ist. Sicherheit im Vertrag meint Fläche, Login und Härtung an der WordPress-Seite, nicht den rechtssicheren Hinweistext.